Letztes Update am Do, 09.05.2019 11:50

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Überschalltraining der österreichischen Luftstreitkräfte



Wien (APA) - Die Eurofighter-Piloten des Bundesheeres üben vom 13. Mai bis 24. Mai 2019 Abfangmanöver im Überschallbereich. Pro Tag sind jeweils zwei Überschallflüge zwischen 8.00 und 16.00 Uhr vorgesehen, informierte das Verteidigungsministerium am Donnerstag. Die Bevölkerung wurde um Verständnis gebeten, sollte es knallen.

Das Training dient zur Gewährleistung des sicheren Flugbetriebs bei allen Einsatzfällen. Die enge und zeitkritische Koordinierung zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren und der militärischen sowie zivilen Flugsicherung ist dabei ein wesentlicher Zweck, berichtete das Ministerium. Weiters trainieren die Piloten unter realen körperlichen Belastungen, die im Simulator nicht dargestellt werden können.

Geflogen wird beinahe über dem gesamten Bundesgebiet, mit Ausnahme von Ballungsräumen sowie Tirol und Vorarlberg. Um den Geräuschpegel möglichst gering zu halten, wird u.a. in großen Höhen geflogen und die Beschleunigungsphasen der Eurofighter werden so kurz wie möglich gehalten. Zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr sowie am Wochenende erfolgen keine Trainingsflüge mit Überschallgeschwindigkeit.

Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei etwa 1.200 km/h. Nähert sich ein Eurofighter dieser Geschwindigkeit kommt es zu Stoßwellen am Flugzeug. Diese können am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden. Die Lautstärke des Überschallknalles ist unter anderem abhängig von der Flughöhe, der Geländestruktur und der Wetterlage.




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