Letztes Update am Do, 09.05.2019 12:40

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Fußball: Eintracht-Vorstand Hellmann zog positive Europacup-Bilanz



London/Frankfurt am Main (APA/dpa) - Eintracht Frankfurts Vorstand Axel Hellmann hat die Europa-League-Saison des deutschen Fußball-Bundesligisten schon vor dem Halbfinal-Rückspiel am (heutigen) Donnerstagabend (ab 21.00 Uhr/live PULS 4) in London gegen Chelsea (Hinspiel 1:1) als vollen Erfolg verbucht. „Die Mannschaft hat durch kraftvollen Fußball begeistert“, lobte Hellmann in einem Interview der „Berliner Zeitung“.

Durch die Spiele in Europa sei der vom Vorarlberger Adi Hütter trainierte Verein attraktiver geworden, was die Entwicklung vorantreibe. „Wir wollen Erfolg. Wir wollen nach vorne. Seit anderthalb Jahren erlebt die Eintracht einen Boom. Die ganze Region will daran teilhaben“, betonte Hellmann. Die Mannschaft habe in den vergangenen drei Jahren eine Leistungsfähigkeit entwickelt, „die uns berechtigterweise in Europa anklopfen lässt. Auch durch den Pokalsieg (im Vorjahr, Anm.) hat sich unsere Selbstwahrnehmung verändert“, bekräftigte der 47-Jährige.

Eine erneute Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison würde das Wachstum des Vereins, der im aktuellen Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz von 160 Millionen Euro kalkuliert, weiter beschleunigen. Hellmann ist sich aber sicher: „Selbst wenn wir am Ende alles verfehlen sollten, würde das die weitere Entwicklung des Clubs nicht bremsen.“

Die rasante sportliche Entwicklung des derzeitigen Tabellenvierten der Bundesliga von einem Abstiegskandidaten 2016 zu einem Champions-League-Anwärter 2019 wirkt sich seiner Ansicht nach auch für die Stadt Frankfurt positiv aus. „Wir können die Entscheidungen am Finanzplatz in geschäftspolitischer Sicht sicher nicht beeinflussen, aber mit unserer Emotionalität dazu beitragen, dass sich zugezogene Familien wohlfühlen. Genauso spielen wir auch eine Rolle für Einheimische, die Angst vor Veränderungen haben“, sagte Hellmann. „Wir sind eine Plattform, über die sich Argumente stärker in die Öffentlichkeit tragen lassen.“




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