Letztes Update am Do, 09.05.2019 13:38

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innovationskonferenz für saubere Energietechnologien im Burgenland



Oberwart/Güssing (APA) - Die weltweite Entwicklung sauberer Energietechnologien ist noch bis Freitag Thema der Konferenz „Mission Innovation Austria Week 2019“ im Südburgenland. An der in Oberwart und Stegersbach (Bezirk Güssing) stattfindenden Veranstaltung nehmen laut Aussendung des Verkehrsministeriums vom Donnerstag internationale Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil.

Die Konferenz gehört zum globalen Netzwerk „Mission Innovation“ und diene dazu, „Forschungsergebnisse und Projektvorhaben aus Österreich vorzustellen und politische Rahmenbedingungen für die Energiewende zu diskutieren“. Der Fachjournalist und Moderator der Podiumsdiskussionen Christian Spanik sagte am Donnerstag zur APA, dass die seit Montag stattfindende Veranstaltung besonders die Möglichkeit zur Vernetzung mit anderen Teilnehmern der „Mission Innovation“ aus der ganzen Welt biete. Dabei gehe es besonders um den Austausch sowohl positiver als auch negativer Erfahrungen mit Energieprojekten.

Spanik erläuterte, dass der Osten Österreichs besonders wegen seines umfassenden Solarenergieausbaus für alle Teilnehmer interessant sei. So habe ein Start-up-Unternehmen der Universität Graz ein Solarenergiekonzept für Balkone vorgestellt, das somit auch in Mehrfamilienhäusern verwendet werden kann. Das Projekt sei mit einem Preis ausgezeichnet worden. Zudem stehen bei der Konferenz beispielsweise die autarke Energieversorgung von Gemeinden und die Zukunft der Mobilität im Vordergrund.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen Ende Mai beim „Mission Innovation“-Ministergipfel in Vancouver präsentiert werden. Mit der Veranstaltung sei es „einmal mehr gelungen zu zeigen, dass Österreich schon heute ein Energieinnovationsland ist“, teilte Innovations- und Technologieminister Norbert Hofer (FPÖ) mit. „Was uns dabei so erfolgreich macht, ist die starke Partnerschaft aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik“, fuhr er fort.

Für Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, kann die Energiewende nur gelingen, wenn „alle an einem Strang ziehen“. „Hier werden Musterlösungen für intelligente, sichere und leistbare Energie- und Verkehrssysteme der Zukunft entwickelt und demonstriert.“ Dies ermögliche technische Innovationen und stärke österreichische Unternehmen auf dem Weltmarkt.

Auch Klaus Pseiner von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ist optimistisch. Die Konferenz bringe alle „wichtigen Player an einen Tisch“. Der Austausch zwischen namhaften Experten und allen Partnern sei ein „entscheidender Beitrag für das Gelingen der Energiewende“, erklärte er. „Es freut mich, dass das Burgenland diese Woche im Zentrum der Energiewirtschaft steht“, sagte Andreas Schneemann, Initiator des burgenländischen Innovationslabors „act4.energy“.

( S E R V I C E - https://missioninnovationaustriaweek.at/ )




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