Letztes Update am Fr, 10.05.2019 12:18

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


„Luisa ist hier“ gegen sexualisierte Gewalt in Innsbrucker Nachtleben



Innsbruck (APA) - Die Stadt Innsbruck nimmt im Kampf gegen sexualisierte Gewalt, vor allem an Frauen, im Nachtleben Anleihe bei zahlreichen Städten im deutschsprachigen Raum und setzt dabei auf das Projekt „Luisa ist hier“. Mit der Code-Frage „Ist Luisa hier?“ können sich Gäste in Innsbrucker Lokalen sofort, diskret und effizient an das Personal wenden.

Das Personal der Gastronomie wurde und wird im Zuge von kostenlosen Schulungen mit den passenden psychologischen Werkzeugen ausgestattet, um eine reibungsfreie Lösung von Konfliktsituationen zu ermöglichen, erläuterten die Stadt-Verantwortlichen. Rund 15 Lokale nehmen bisher am Sozialprojekt teil, hieß es.

„Das Projekt trägt dazu bei, die Wahrnehmung zu schärfen und gemeinsam ein deutliches Signal gegen sexualisierte Gewalt zu setzen“, erklärte Bürgermeister Georg Willi (Grüne). „Luisa ist hier“ sei bereits in mehr als 60 deutschsprachigen Städten erfolgreich umgesetzt worden. Die Tiroler Landeshauptstadt sei die erste österreichische Stadt, die an dem Projekt teilnimmt.




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