Letztes Update am Fr, 10.05.2019 14:55

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutsches Schauspielhaus Hamburg: „Serotonin“ zu Saisonstart



Hamburg (APA/dpa) - Mit der Uraufführung eines Stücks nach Michel Houellebecqs neuem Roman „Serotonin“ startet das Deutsche Schauspielhaus Hamburg am 6. September in seine neue Saison. Den provokativen Roman zur Männerdämmerung wird Falk Richter inszenieren, wie das Haus am Freitag in Hamburg mitteilte.

Das Stück zur Krise des alternden weißen Mannes sei eines von mehreren in der kommenden Saison, das das Thema „Endzeitstimmung“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, hieß es. Die von Katie Mitchell inszenierte deutschsprachige Erstaufführung von „Anatomie eines Suizids“ der feministischen Autorin Alice Birch nimmt den roten Faden auf und zeigt die Geschichte von drei Frauengenerationen. Und das von Intendantin Karin Beier im Jänner inszenierte Stück „Iwanow“ von Anton Tschechow untersucht die Endzeitstimmung einer Gesellschaft, die von ihren inneren Utopien beraubt wurde. Auf dem Programm stehen weitere Roman-Dramatisierungen: Viktor Bodo inszeniert „Das Schloss“ von Franz Kafka, Frank Castorf „Der Geheimagent“ von Joseph Conrad.

Insgesamt stehen 15 Premieren auf dem Spielplan des Schauspielhauses, fünf weitere kommen auf die Bühne des Jungen Schauspielhauses und eine weitere im Malersaal. Dort wird sich etwa Dusan David Parizek nach „Kommt ein Pferd in die Bar“ (hatte als Koproduktion mit dem Burgtheater bei den Salzburger Festspielen Premiere) mit „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ einem weiteren Roman von David Grossman widmen.

(S E R V I C E - www.schauspielhaus.de)




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