Letztes Update am So, 12.05.2019 17:20

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kanu: ÖKV-Team im Wildwasserslalom für vorolympische Saison fixiert



Wien (APA) - Im Wildwasserkanal auf der Wiener Donauinsel sind am Wochenende die Weichen für die internationale Kanu-Slalomsaison wie auch schon die Olympia-Nominierung für Tokio 2020 gestellt worden. Nach einem Punktesystem werden bei den Europameisterschaften in drei Wochen in Pau/Frankreich und den Weltmeisterschaften Ende September in Seu/Spanien die potenziellen ÖKV-Teilnehmer an den Spielen ermittelt.

Dafür müssen bei den Weltmeisterschaften aber erst die entsprechenden Quotenplätze errungen werden, angestrebt werden je ein Ticket für die Bewerbe im Kajak-Einer sowie im Canadier-Einer der Damen. Die Basis dafür gelegt haben durchwegs die favorisierten Aktiven. Im Kajak haben Corinna Kuhnle, Viktoria Wolffhardt und Nina Weratschnig bzw. Felix Oschmautz, Mario Leitner und Matthias Weger die Saison-Tickets gelöst, im Canadier Nadine Weratschnig und Wolffhardt.

Wolffhardt hat also sogar zwei Olympia-Chancen, hat auch die fünf Saison-Weltcups am Plan. Los geht es da Mitte Juni in Lee Valley in Großbritannien, im Wochentakt folgen Bratislava und Tacen in Slowenien. Ende August geht es in Markkleeberg in Deutschland weiter, die Weltcup-Entscheidungen fallen eine Woche danach in Prag. Den Saison-Abschluss bildet der olympische Test-Event von 23. bis 27. Oktober in Tokio.

Da sollen die dann ermittelten rot-weiß-roten Olympia-Teilnehmer antreten. „Vom Trainings- und Formaufbau hat es große Vorteile, wenn man bereits zehn Monate vor den Spielen gezielt darauf hintrainieren kann und nicht mehr die Qualifikation im Hinterkopf haben muss“, sagte ÖKV-Cheftrainer Helmut Oblinger. „Wir werden bis zu den Spielen 60 bis 80 Trainingstage in Tokio absolvieren und können somit auch fokussierter arbeiten und die budgetären Mittel effizienter einsetzen.“




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