Letztes Update am Mo, 13.05.2019 11:12

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesheerboot-Unfall: Diversion für Soldat in Niederösterreich



Bruck a.d. Leitha (APA) - Nach einem Unfall mit einem Bundesheerboot auf der Donau im September 2018 hat ein Soldat am Montag am Bezirksgericht Bruck an der Leitha Diversion erhalten. Die Richterin bot dem 33-Jährigen an, eine Geldstrafe von 3.400 Euro plus die Verfahrenkosten zu zahlen. Die Staatsanwaltschaft erhob keinen Einwand. Damit wird das Verfahren nach Bezahlung der Strafe eingestellt.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Unteroffizier fahrlässige Gemeingefährdung vorgeworfen. Die Richterin führte aus, dass dem Angeklagten „keine schwere Schuld“ nachweisbar sei. Die Republik Österreich habe sämtliche bisher geltende gemachte Ansprüche dem Grunde nach anerkannt. Das Boot war am 1. September 2018 im Rahmen des Girls‘ Camps, eines Schnupperwochenendes des Bundesheers, auf der Donau gekentert. Zwei Frauen gerieten unter das Wasserfahrzeug und mussten reanimiert werden.

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