Letztes Update am Mo, 13.05.2019 11:33

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Uni-Zugang: Uni Innsbruck verzichtet auf einige Zugangsbeschränkungen



Innsbruck (APA) - Die Universität Innsbruck setzt für das kommende Studienjahr 2019/20 die Zugangsbeschränkungen für einige Studienrichtungen aus. Davon betroffen sind die Bachelorstudien Architektur, Biologie, Pharmazie, Informatik, Wirtschaftswissenschaften und das Diplomstudium Internationale Wirtschaftswissenschaften. Der Grund dafür ist laut Universität Innsbruck die Studienplatzfinanzierung.

Diese sieht vor: Je mehr prüfungsaktive Studenten eine Uni hat, desto höher der Anteil am Budgetkuchen. „Wir wollen allen jungen Menschen eine Chance bieten. Deshalb stellen wir ihnen keine unnötigen Hürden in den Weg“, sagten Rektor Tilmann Märk und Vizerektor Bernhard Fügenschuh zu dem Wegfall der Platzbeschränkungen. Neue gesetzliche Regelungen ermöglichen es heuer den Universitäten, Aufnahmeprüfungen für Studienrichtungen einzuführen - oder eben auch auszusetzen.

In Innsbruck werde es daher in diesem Jahr nur Aufnahmeprüfungen in Psychologie und dem Lehramtsstudium geben. Für das Bachelorstudium Psychologie stehen 260 Plätze zur Verfügung, im Masterstudium sind 40 eingeplant. Wenn es mehr Anmeldungen als Plätze gibt - die Frist endet am 15. Juli - wird es im Sommer eine Aufnahmeprüfung geben, hieß es von der Universität. Für jene, die ein Lehramtsstudium beginnen möchten, gibt es zwar keine Platzbeschränkungen, ein persönliches Aufnahmeverfahren und ein sogenanntes Online-Self-Assessment ist dagegen Pflicht. Die Anmeldefrist endet hier - wie an vielen österreichischen Universitäten - am 15. Mai.

Darüber hinaus ist in sportwissenschaftlichen Fächern eine Ergänzungsprüfung notwendig, in der sportliche Übungen absolviert werden müssen. Für alle anderen Studienrichtungen gilt lediglich eine Online-Bewerbung als Voraussetzung zum Studienbeginn.

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Im Gegensatz zur Universität Innsbruck haben sich einige österreichische Universitäten aber für Aufnahmeprüfungen in einigen lokal überlaufenen Fächern entschieden. Die Universität Graz etwa hat die Zahl der Studierenden in den Fächern Rechtswissenschaften, Transkulturelle Kommunikation, Umweltsystemwissenschaften und Erziehungs- und Bildungswissenschaften limitiert.




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