Letztes Update am Di, 14.05.2019 15:13

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Streit zwischen den USA und dem Iran verschärft sich

Washington/Brüssel - Der Streit zwischen den USA und dem Iran wird immer stärker. Seit November halten sich die USA nicht mehr an das Atom-Abkommen mit dem Iran. US-Präsident Trump hat neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Deshalb hält sich der Iran auch nicht mehr ganz an das Atom-Abkommen. Außerdem drohen die USA und der Iran einander immer mehr.

Viele Politiker in Europa machen sich deshalb große Sorgen. Sie fürchten, dass es zu einem Krieg zwischen den USA und dem Iran kommen könnte.

Erklärung: Atom-Abkommen mit dem Iran

Vor einigen Jahren hatten viele Länder Angst, dass der Iran vielleicht einmal Atom-Waffen baut. Deshalb beschlossen Länder wie die USA, Frankreich, Großbritannien und Deutschland Sanktionen gegen den Iran. Der Iran durfte zum Beispiel nicht mehr so viel Öl verkaufen wie zuvor.

Dann haben alle lange miteinander geredet und das Atom-Abkommen unterschrieben. Darin steht, dass der Iran kein Material haben darf, mit dem man Atom-Waffen bauen kann. Dafür wurden die Sanktionen gegen den Iran beendet. Unterschrieben haben das Abkommen der Iran, die USA, Frankreich, Großbritannien, Russland, China und Deutschland.

Erklärung: Sanktionen

Sanktionen sind Straf-Maßnahmen. Wenn Länder andere Länder wegen irgend etwas bestrafen wollen, dann machen sie oft Wirtschafts-Sanktionen. Dann darf man zum Beispiel Waren aus dem bestraften Land nicht mehr kaufen oder dorthin nichts mehr verkaufen. Oder Firmen dürfen in dem bestraften Land keine Fabriken bauen.

Bundespräsident Van der Bellen trifft Präsident Putin in Russland

Moskau/Wien - Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist am Dienstag nach Russland gereist. Dort spricht er am Mittwoch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Begleitet wird Van der Bellen von der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl.

Die Politiker werden über schwierige internationale Themen sprechen. Putin und Van der Bellen wollen aber auch die Kontakte zwischen Russland und Österreich weiter ausbauen.

Filmfestspiele Cannes zeigen heuer 21 Filme

Cannes - In der französischen Stadt Cannes findet jedes Jahr ein großes Filmfestival statt. Bei der Veranstaltung werden heuer 21 neue Kinofilme gezeigt. Die Eröffnung von dem Festival findet am Dienstagabend statt. Viele Prominente kommen in den nächsten Tagen nach Cannes.

Der erste gezeigte Film heißt „The Dead Don‘t Die“. Auf Deutsch heißt das: „Die Toten sterben nicht.“ Der beste Film bekommt am Ende der Festspiele einen wichtigen Preis. Dieser heißt „Goldene Palme“.

Der Mai war bisher ungewöhnlich kalt

Wien - Das Wetter in Österreich im heurigen Mai ist bisher ungewöhnlich kühl gewesen. Dieser Mai könnte sogar einer der kältesten Mai-Monate in den vergangenen 40 Jahren werden. Das sagten Meteorologen. In den vergangenen Jahren war es im Mai immer warm. Für die Landwirtschaft war das Wetter bisher von Vorteil. Es regnete im Mai nämlich mehr als normalerweise.

In den nächsten Tagen soll es weiterhin immer wieder regnen und es bleibt kühl. Gegen Ende der Woche kann es wieder etwas wärmer werden.

Erklärung: Meteorologen

Meteorologen sind Menschen, die sich beruflich mit dem Wetter beschäftigen. Sie erforschen, wie bestimmte Wetterlagen entstehen - also warum es warm oder kalt wird, wann es regnet oder wie es zu Stürmen kommt. Sie messen auch, wie viel es regnet oder schneit oder wie lange die Sonne scheint. Mit ihrem Wissen versuchen Meteorologen, das Wetter vorherzusagen.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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