Letztes Update am Di, 14.05.2019 16:23

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bluttat in Wittingen - Obduktion: Todeszeitpunkt vor „einigen Tagen“



Hildesheim (APA/AFP) - Bei den im Zusammenhang mit dem mysteriösen Passauer Armbrustfall in Niedersachsen gefundenen zwei toten Frauen ist die Todesursache weiterhin unklar. Nach der Obduktion der Leichen der 35 Jahre und 19 Jahre alten Frauen gaben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag lediglich bekannt, dass der Todeszeitpunkt nach ersten Erkenntnissen „einige Tage“ zurück liege.

Bis zu neuen Erkenntnissen über die Todesursache würden voraussichtlich noch mehrere Tage vergehen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim. Wie die Sprecherin sagte, müssen noch weitere Untersuchungen in der Rechtsmedizin erfolgen. Es gebe keine Anzeichen für eine äußere Gewalteinwirkung. Ansonsten könnten die Ermittler „noch gar nichts ausschließen“.

Polizisten hatten die beiden Leichen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu dem Fund von drei durch Pfeile einer Armbrust getöteten Menschen in einer Pension in Passau entdeckt. Eine der drei Toten, eine 30 Jahre alte Frau, war die Lebensgefährtin der in Wittingen tot aufgefundenen 35-Jährigen. Diese arbeitete zuletzt als Lehrerin in dem Ort. Die 19-Jährige lebte mit in der Wohnung, erklärten die Ermittler.

Der genaue Todeszeitpunkt dieser beiden Frauen lässt sich laut Staatsanwaltschaft ebenfalls noch nicht sagen. Damit ist offen, ob die beiden Frauen vor den am Samstag tot aufgefundenen drei Menschen starben oder danach. Die Ermittler gehen im Passauer Fall davon aus, dass die 30-Jährige auf deren Wunsch hin zunächst eine 33 Jahre alte Frau und einen 53 Jahre alten Mann mit einer Armbrust tötete und dann Suizid beging.




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