Letztes Update am Mi, 15.05.2019 15:24

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Identitäre - Hartinger-Mitarbeiter soll IBÖ-Unterstützer sein



Wien (APA) - Die Liste der Personen mit FPÖ-Nähe, die auch die Identitären unterstützen, ist länger als bisher bekannt. Unter den Spendern und Supportern der Rechtsextremen soll auch ein Kabinettsmitarbeiter von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) sein. Das geht aus den nun publik gewordenen E-Mails zwischen Identitären-Chef Martin Sellner und dem späteren Christchurch-Attentäter hervor.

Aus einem Dankes-Mail Sellners vom Jänner 2018, in das die APA Einblick genommen hat, geht hervor, dass ein Kabinettsmitarbeiter von Hartinger-Klein sowie zwei weitere kleinere FPÖ-Funktionäre aus Tirol und Niederösterreich zu den Unterstützern der Identitären gehörten. Bereits im April war bekannt geworden, dass mehrere FPÖ-Funktionäre den Identitären gespendet haben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung hatte eine entsprechende Spender- bzw. Mitgliederliste der Identitären erstellt. Die drei neuen Namen waren noch nicht auf dieser Liste.

Die FPÖ hatte nach Bekanntwerden von Verbindungen zwischen FPÖ-Funktionären und Identitären „klärende Gespräche mit den Betroffenen“ angekündigt. „Diese werden in Zukunft keine Spenden mehr leisten und sind auch keine Mitglieder dieser Bewegung“, teilte damals FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker mit.

Aus dem Sozialministerium war vorerst keine Stellungnahme dazu zu erhalten.

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