Letztes Update am Mi, 15.05.2019 19:28

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Verfassungsgericht: NPD-Wahlwerbespot muss ausgestrahlt werden



~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA493 vom 15.05.2019 muss der erste Absatz richtig lauten: „Die ARD muss einen Wahlwerbespot der rechtsextremen NPD zur Europawahl ausstrahlen. Das deutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gab am Mittwoch einem Eilantrag der NPD statt. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), der innerhalb der ARD für die juristische Prüfung der Wahlwerbespots zuständig ist, hatte die Ausstrahlung zuvor abgelehnt, weil der Spot volksverhetzende Inhalte enthalte. „ Im zweiten Satz des zweiten Absatzes muss es richtig heißen: „... und verpflichtete die ARD (nicht. den RBB) zur Ausstrahlung...“ --------------------------------------------------------------------- ~ Karlsruhe (APA/AFP) - Die ARD muss einen Wahlwerbespot der rechtsextremen NPD zur Europawahl ausstrahlen. Das deutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gab am Mittwoch einem Eilantrag der NPD statt. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), der innerhalb der ARD für die juristische Prüfung der Wahlwerbespots zuständig ist, hatte die Ausstrahlung zuvor abgelehnt, weil der Spot volksverhetzende Inhalte enthalte.

Das Verwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht Berlin hatten die Auffassung des Senders zuvor bestätigt und Eilanträge der NPD zurückgewiesen. Das Bundesverfassungsgericht gab dagegen dem Antrag der Partei statt und verpflichtete die ARD zur Ausstrahlung des Spots.

Aus den Entscheidungen der Verwaltungsgerichte ergebe sich „nicht mit hinreichender Gewissheit“, dass die Wahlwerbung einen volksverhetzenden Inhalt enthalte. Maßgeblich sei bei der Prüfung allein der Spot selbst und nicht die „inhaltliche Haltung oder die parteiliche Programmatik“ der NPD.




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