Letztes Update am Do, 16.05.2019 12:45

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich positiv



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost sind am Donnerstag mehrheitlich positiv aus dem Handel gegangen. Während der Nikkei-225 Index in Tokio 125,58 Zähler oder 0,59 Prozent auf 21.062,98 Punkte verlor, stieg der Hang Seng Index in Hongkong um 6,36 Zähler (plus 0,02 Prozent) auf 28.275,07 Einheiten. Der Shanghai Composite legte um 17,03 Punkte oder 0,58 Prozent auf 2.955,71 Punkte zu.

Auch die Märkte in Indien und Australien zeigten sich mit Aufschlägen. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 37.393,48 Zählern mit plus 278,60 Punkten oder 0,75 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gewann 46,6 Zähler oder 0,73 Prozent auf 6.417,50 Einheiten. Die Arbeitslosenquote in Australien hat im April mit 5,2 Prozent den höchsten Stand seit acht Monaten erreicht. Es wurden 28.400 neue Stellen geschaffen.

Die Aktien von Autoherstellern präsentierten sich am Donnerstag mit gemischten Vorzeichen, nachdem bekanntgeworden war, dass US-Präsident Donald Trump seine bis Samstag anstehende Entscheidung über die Einführung von Zöllen auf Autoimporte verschieben will. Daraufhin verloren etwa in Südkorea die Titel von Hyundai Motor 0,39 Prozent, Kia verteuerten sich um 0,95 Prozent. In Japan zeigten sich Nissan mit einem Aufschlag von 0,17 Prozent. Toyota hingegen gaben 1,03 Prozent ab.

Nach wie vor belastet der Handelsstreit zwischen den USA und China die Märkte: US-Präsident Donald Trump hat im Bereich Telekommunikation den Notstand ausgerufen. Damit ist es US-Firmen untersagt, Ausrüstung von Unternehmen zu verwenden, von denen ein Risiko für die nationale Sicherheit ausgehen soll. Das Weiße Haus erklärte, die Maßnahme sei nicht gegen ein bestimmtes Land oder Unternehmen gerichtet. Es gilt aber als sicher, dass Trump damit auch China und das dort angesiedelte Unternehmen Huawei treffen will.

Im Hang Seng verloren die Telekommunikationsunternehmen China Mobile und China Unicom jeweils rund ein Prozent an Wert. Zudem gaben die Titel des Indexschwergewichts Tencent um 2,25 Prozent nach. In Korea verbilligten sich Samsung-Aktien um 2,35 Prozent. Unterdessen verbilligten sich im Tokioter Leitindex Nikkei-225 die Aktien von Panasonic um 1,10 Prozent. Sony-Anteilsscheine verloren 1,90 Prozent.




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