Letztes Update am Sa, 18.05.2019 11:01

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zehntausende fliehen vor Kämpfen in syrischer Rebellenhochburg



Damaskus (APA/dpa) - In der letzten großen Rebellenhochburg in Syrien sind laut UNO rund 180.000 Menschen vor der eskalierenden Gewalt in den vergangenen Wochen geflohen. Bei der Offensive der Regierungstruppen auf die Provinzen Idlib und Hama seien zudem 18 medizinische Einrichtungen, viele Schulen und mehrere Flüchtlingsunterkünfte von Angriffen getroffen worden, teilte das UN-Nothilfebüro (Ocha) am Samstag mit.

Viele Geflüchtete könnten wegen Platzmangel nicht mehr in Flüchtlingslagern untergebracht werden. Zusammen mit ihrem Verbündeten Russland gehen die Truppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad gegen Rebellen in den Provinzen Idlib und Hama im Nordwesten Syriens vor. Allein in der Provinz Idlib leben nach UN-Angaben rund drei Millionen Menschen. Idlib ist die letzte Provinz in Syrien, die noch größtenteils unter Kontrolle von überwiegend islamistischen Rebellengruppen ist.




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