Letztes Update am Sa, 18.05.2019 16:54

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Regierungskrise - Für Schickhofer „symbolisch für System der Rechten“



Graz (APA) - Der steirische LHStv. und SPÖ-Landesvorsitzende Michael Schickhofer sagte zu den Entwicklungen rund um die FPÖ, Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus stünden „symbolisch für das System der Rechten Europas. Wir können davon ausgehen, dass das nur die Spitze des Eisbergs ist. Das alles ist erschütternd und beschädigt das Ansehen Österreichs und das Vertrauen der Menschen in die Politik massiv“.

Schickhofer hatte sich beim Bekanntwerden des Videos am Freitagabend als einer der ersten zu Wort gemeldet. Am Samstag sagte er zur Regierungskrise, in Anbetracht der EU-Wahlen müsse man sich die Frage stellen: „Wollen wir in ganz Europa die gleiche Erfahrung machen wie wir jetzt in Österreich?“ Strache belaste auch Bundeskanzler Sebastian Kurz und die ÖVP massiv, wenn er sage, dass reiche Österreicher wie Rene Benko (der umgehend dementiert hatte, Anm.) nicht nur die FPÖ, sondern auch die ÖVP bezahlen würden. „Das gehört sofort aufgeklärt. Ich erwarte mir, dass die Justiz schnell und unabhängig die Ermittlungen aufnimmt und Licht in die Geldflüsse an ÖVP und FPÖ bringt“, so Schickhofer.

Der steirische SPÖ-Chef, der in einem Jahr eine Landtagswahl zu schlagen hat, sagte weiters: „Für Österreich ist dieser Tag dramatisch. Viele haben in Kurz und Strache Hoffnungen gesetzt, die auf dramatische Art und Weise enttäuscht wurden. Jetzt geht es darum, ein neues, modernes, zukunftsorientiertes und sozialliberales Projekt für Österreich zu entwickeln. Es gibt die Alternative.“

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