Letztes Update am Mi, 22.05.2019 13:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Neuwahl - Hofer zog Bilanz über seine Zeit als Verkehrsminister



Wien (APA) - Der aus der Regierung ausscheidende FP-Minister Norbert Hofer hat am Mittwoch via Aussendung Bilanz über seine Zeit als Verkehrsminister gezogen. Er blicke „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ zurück und bedankte sich bei den Beamten. Dass einige Projekte „auf der Strecke bleiben“, sei schade, meinte Hofer.

Hofer hatte sich in seiner Zeit als Minister gerne als Freund der Autofahrer - und nicht unbedingt als Verkehrssicherheitsminister gezeigt. Er bedauerte am Mittwoch allen voran, dass „die Nahverkehrsmilliarde, mit der der Bund ab 2020 den großen österreichischen Städten beim Ausbau der dekarbonisierten Öffi-Infrastruktur finanziell unter die Arme gegriffen hätte“, nun auf der Strecke bleibe.

Als arbeitsintensivste Kapitel bezeichnete Hofer den österreichischen Ratsvorsitz in der EU. Die „Mission 2030“, die Energie- und Klimastrategie der Bundesregierung sei gleich am Anfang der Amtszeit gestanden. Im Verkehrsbereich legte Hofer laut Eigenangabe den Schwerpunkt auf den Ausbau der Bahn.

Auch betonte er in seiner Aussendung, dass Österreich „ein Land der Autofahrer“ sei, weshalb er in diesem Bereich viele Akzente, wie etwa Tempo 140 auf der Autobahn oder auch die Pannenstreifen-Freigabe auf der Ostautobahn (A4) gesetzt habe. Auch strengere Regeln für Schifffahrtskapitäne bezüglich Alkohol zählte Hofer in seiner Bilanz auf. Nicht erwähnt wurde beispielsweise die Ablehnung der Einführung verpflichtender Abbiegesysteme für Lkw vor der EU-Frist 2022. Gezeichnet war die OTS-Aussendung übrigens mit dem Autorenkürzel „aus/maus“.

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