Letztes Update am Di, 28.05.2019 16:28

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EU-Wahl - Keine Empfehlung der ÖVP OÖ für Delegationsleitung



Linz (APA) - Die ÖVP OÖ will keine Empfehlung abgeben, wer die Delegationsleitung der Volkspartei im EU-Parlament übernehmen soll. „Das werden die Gremien entscheiden“, meinte Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer am Dienstag in einer Pressekonferenz in Linz. Für ihn sei nur klar, dass oö. Kandidatin Angelika Winzig mit ihrem „historischen Ergebnis eine Schlüsselrolle in der Delegation spielen“ werde.

Winzig liegt mit den bisher ausgezählten 84.473 Vorzugsstimmen österreichweit auf dem dritten Platz. 98 Prozent dieser Stimmen hat sie in ihrem Heimatland Oberösterreich gemacht - laut amtlichen Ergebnis 82.765. Für den Landesgeschäftsführer sei das Abschneiden das Resultat eines authentischen Wahlkampfes: „Sie hat gerackert und gebuddelt“, so seine Wahlanalyse.

Offizielle Zahlen zu den Vorzugsstimmen der ÖVP bundesweit kenne er noch nicht. Allerdings wird die auf Platz 2 gereihte türkise Kandidatin Karoline Edtstadler den Listenersten Othmar Karas, bisher Delegationsleiter, bei den Vorzugsstimmen überholen. In der ÖVP werden die Mandate strikt nach Vorzugsstimmen vergeben. Ob dies auch für die Delegationsleitung gelte, wollte Hattmannsdorfer nicht beantworten. In Oberösterreich ist die Staatssekretärin jedenfalls nicht an Karas vorbeigezogen. Hinter Winzig folgt Karas mit 12.499 Stimmen, dann kommt Edtstadler mit 10.342 Stimmen.

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