Letztes Update am Sa, 01.06.2019 16:39

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Lobnig am Sonntag in Luzern um ihre vierte EM-Medaille



Die Kärntnerin Magdalena Lobnig ist am Samstag bei den Ruder-Europameisterschaften in Luzern im olympischen Einer ins A-Finale eingezogen. Die 28-Jährige belegte in ihrem Semifinale hinter der Schweizer Titelverteidigerin und Lokalmatadorin Jeannine Gemelin (7:27,98 Min.) und der Niederländerin Lisa Scheenaard (+1,43) Rang drei (+2,14). Der Endlauf ist für Sonntag um 11.48 Uhr angesetzt.

Für Lobnig geht es am Rotsee um ihre insgesamt vierte EM-Medaille nach Gold 2016 sowie Silber 2013 und 2018. Ihr offizielles Ziel für diese Titelkämpfe hat die WM-Dritte des Vorjahres mit dem Finaleinzug bereits erreicht. Ihr voller Fokus in diesem Jahr liegt auf den Heim-Weltmeisterschaften vom 25. August bis 1. September in Ottensheim, bei denen es auch um Quotenplätze für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio gehen wird.

„Die Pflicht ist erfüllt, aber das Rennen war nicht optimal“, erklärte Magdalena Lobnig. „Ich habe versucht, mit höherer Schlagzahl zu fahren, aber ich habe über das Rennen hinweg zu viel den Schlag gesucht. Und das kostet Energie.“ Für den Endlauf wollte sie mehr Stabilität inkludieren. „Ich werde auf meine Stärke im Finale vertrauen, Semifinale gehören ja generell nicht zu meinen besten Rennen.“

Für den LG-Doppelvierer sah ÖRV-Coach Fabio Becker ebenso die Pflicht erfüllt: „Die Karten werden neu gemischt und dann heißt es, noch einmal anzugreifen.“ Der Vierer ohne hingegen verpasste einen Finalplatz erst im Finish des Rennens. „Der Zwischenlauf war viel besser als der Vorlauf und das Semifinale war auch etwas besser. Wir wissen, dass wir noch besser werden müssen“, resümierte ÖRV-Nationaltrainer Carsten Hassing. „Aber die Leistungskurve geht nach oben, da darf man nicht unzufrieden sein.“

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Ins A-Finale zog auch der österreichische Leichtgewichts-Doppelvierer in der Besetzung Sebastian Kabas, Bernhard und Paul Sieber sowie Philipp Kellner ein. Dafür musste die ÖRV-Crew in ihrem Hoffnungslauf aber nur ein Boot distanzieren, Rang vier reichte letztlich punktgenau. Der Endlauf findet am Sonntag um 10.03 Uhr statt.

Der Vierer ohne mit Florian Walk, Maximilian Kohlmayr, Rudolph Querfeld und Gabriel Hohensasser kam in seinem Semifinale auf Rang fünf, damit ging es für die Dritten des Plowdiw-Weltcups in das B-Finale (Sonntag 9.05 Uhr). Dort treten auch die beiden rot-weiß-roten LG-Doppelzweier an. Denn für Louisa Altenhuber/Laura Altendorfer sowie für Julian Schöberl/Matthias Taborsky reicht es in ihren Semifinalläufen lediglich für die Ränge fünf bzw. sechs. Diese B-Finale sind für 9.25 bzw. 9.30 Uhr angesetzt.

Einen österreichischen Sieg landete schließlich Rainer Kepplinger im C-Finale des LG-Einers. Mit 5,59 Sek. Vorsprung sicherte er sich somit Gesamtrang 13.




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