Letztes Update am So, 02.06.2019 16:04

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Trump schimpft im Grenzstreit weiter auf Mexiko



US-Präsident Donald Trump hat den US-Nachbarn Mexiko im Grenzstreit vorgeworfen, die USA auszunutzen. Das Problem sei, dass Mexiko „nimmt aber niemals gibt“, schrieb Trump am Sonntag auf Twitter. So gehe das schon seit Jahrzehnten.

„Entweder sie stoppen die Invasion unseres Landes durch Drogendealer, Mafiabanden, Menschenhändler, Koyoten und illegale Einwanderer, was sie sehr leicht tun können“, fuhr Trump fort. „Oder unsere vielen Firmen und Jobs, denen dummerweise erlaubt wurde, südlich der Grenze zu ziehen, werden durch Besteuerung (Zölle) zurückgeholt“, schreibt der Präsident. „Amerika hat genug!“

Trump hatte am Donnerstag angedroht, Zölle auf alle Warenimporte aus Mexiko zu erheben, wenn Mexiko nicht wirksam die Grenzsicherung verstärkt. Von 10. Juni an sollen fünf Prozent gelten, wenn dann immer noch keine Einigung erzielt ist, sollen die Zölle schrittweise auf 25 Prozent erhöht werden. Mexiko ist einer der wichtigsten Handelspartner der USA. Die USA importierten aus dem Nachbarland zuletzt Waren im Wert von 346 Milliarden Dollar (310 Mrd. Euro) im Jahr. Größter Einzelposten sind Autos und Autoteile.




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