Letztes Update am So, 02.06.2019 19:31

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kanutin Weratschnig EM-Siebente im Wildwasser-Slalom



Das österreichische Team der Wildwasser-Kanuten hat bei den Europameisterschaften in Pau mit einer Medaille bilanziert. Nach dem am Freitag erreichtem Bronze im Kajak-Teambewerb der Damen gelang der ÖKV-Truppe kein weiterer Podestplatz. Am Sonntag erreichten Nadine Weratschnig im Canadier- und Felix Oschmautz im Kajak-Einer die Endläufe, in denen es aber nur zu den Plätzen sieben bzw. 15 reichte.

Nadine Weratschnig hatte im Vorjahr EM-Bronze geholt. Eine Wiederholung dieses Erfolgs verhinderten diesmal zwei Torberührungen und ein Rückstand von 31,79 Sekunden auf die siegreiche Britin Mallory Franklin. „Ich ärgere mich natürlich über meine beiden Patzer im Finale, denn mit meiner Semifinalzeit wäre eine Medaille drin gewesen“, analysierte Weratschnig. „Bis auf die beiden Fehler war ich mit dem Rennen und dem Speed aber zufrieden, darauf kann ich die Saison aufbauen.“

Sie hat in der internen Olympia-Qualifikation im Canadier nun auf alle Fälle eine bessere Ausgangsposition als Viktoria Wolffhardt. Die Siebente im Kajak-Einer vom Vortag war mit Platz 19 im Semifinale vorzeitig ausgeschieden. „Der Lauf hat gut begonnen aber leider ist mir ein Fehler unterlaufen und ich habe ein Tor berührt“, erklärte die Niederösterreicherin. „Man muss sagen, dass es einfach kein schöner und solider Lauf heute von mir war.“

Oschmautz hatte im Semifinale unerwartet Rang zwei erreicht, lag auch im Endlauf vorerst gut. Im Finish seines Laufs kassierte er aber 4 x 50 Strafsekunden und fiel so an den Schluss des Finalfeldes zurück. Den Titel holte sich der Tscheche Vit Prindis. Mario Leitner schied als 27. des Semifinales aus. „Drei Final-Teilnahmen haben wir uns vorgenommen, aber natürlich etwas mehr erhofft“, resümierte ÖKV-Cheftrainer Helmut Oblinger. „Jetzt heißt es nach vorne blicken und an den Schwachstellen arbeiten.“

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Das rot-weiß-rote Kajak-Aushängeschild Corinna Kuhnle hatte bereits am Donnerstag nach einem schweren Fehler im oberen Streckenabschnitt im Vorlauf als 17. die Segel streichen müssen. Zusammen mit Nina Weratschnig und Wolffhardt holte sie Team-Bronze. Dem Trio fehlten nur 8,17 Sekunden auf Frankreich, das vor Deutschland triumphierte. Im Kajak-Teambewerb der Männer klassierten sich Oschmautz, Mario Leitner und Matthias Weger auf Platz 13.




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