Letztes Update am Mo, 03.06.2019 12:20

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Reifenplatzer bei 237 km/h wurde Reyes zum Verhängnis



Zwei Tage nach dem tödlichen Autounfall des früheren spanischen Fußball-Nationalspielers Jose Antonio Reyes ist die Unfallursache offenbar geklärt. Am Luxuswagen des 35-Jährigen sei auf einer Autobahn in der Nähe seiner Heimatstadt Utrera bei Sevilla bei 237 km/h ein Reifen geplatzt. Das berichtete die spanische Zeitung „Mundo Deportivo“ am Montag unter Berufung auf Polizeiangaben.

Das Auto sei durch den Reifenplatzer von der Straße abgekommen und kurz darauf in Flammen aufgegangen, hieß es in dem Bericht. Der Ex-Profi von Arsenal und Real Madrid, der bis zuletzt beim Zweitligisten Extremadura gespielt hatte, war Medienangaben zufolge Samstagmittag auf dem Rückweg vom Training.

Bei dem Unfall war auch ein Familienangehöriger von Reyes ums Leben gekommen, offenbar ein Cousin. Ein weiteres Familienmitglied werde - entgegen anderslautender Meldungen vom Samstag - weiter schwer verletzt im Krankenhaus behandelt, berichtete die Sportzeitung „Marca“. Zunächst hatten Lokalmedien berichtet, der Mann, ein weiterer Cousin von Reyes, sei ebenfalls gestorben.

Reyes war beim FC Sevilla groß geworden. Am Sonntagabend nahmen Fans und Wegbegleiter bei einer öffentlichen Totenwache im Stadion Ramon Sanchez Pizjuan des Clubs Abschied von dem Flügelspieler.




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