Letztes Update am Mo, 03.06.2019 14:33

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Acht OeSV-Boote bei Weltcupfinale im Olympia-Revier 2024



Gut ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio 2020 wird ab Dienstag schon einmal im olympischen Revier von 2024 gesegelt. Acht österreichische Boote sind beim Weltcup-Finale in Marseille dabei, für einige Teams ist es die letzte Standortbestimmung vor einem Japan-Aufenthalt im Sommer.

„Es sind ausschließlich die Top-Boote am Start. Gegen die gute Konkurrenz wird es sicher nicht einfach“, blickte OeSV-Sportdirektor Matthias Schmid auf die kommenden Tage. „Wir haben für jedes unserer Boote individuelle Prozess-Ziele. Wir können schon jetzt wichtige Erkenntnisse sammeln, das ist ein zusätzlicher Bonus beim Weltcup-Finale.“

In der Nacra17-Flotte möchten Thomas Zajac und Barbara Matz ihre Serie an Medal-Race-Teilnahmen fortführen. Die Weltranglisten-Sechsten haben aber seit der EM Materialprobleme. „Unser primärer Fokus liegt darauf, die Starts zu verbessern. Außerdem haben wir bei der EM bei der Umstellung von Leichtwind auf Starkwind und umgekehrt Probleme gehabt“, erläuterte Zajac.

Für die 470er-Duos David Bargehr/Lukas Mähr und Niko Kampelmühler/Thomas Czajka ist die Regatta die Generalprobe für die WM im August. Dann soll in Enoshima das Olympia-Nationenticket gelöst werden. „Das Teilnehmerfeld ist enorm stark und ein super Gradmesser für uns“, meinte Vorschoter Mähr. „Wir haben beim Training in Split an ein paar Details gearbeitet, die wir nun versuchen zu implementieren“, ergänzte Steuermann Bargehr. „Der Weg fühlt sich gut an.“

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Benjamin Bildstein/David Hussl haben auch schon Tokio 2020 im Fokus. „In Hinblick auf die Olympia-Qualifikation arbeiten wir unsere Punkte ab. Wir werden besonders auf die Starts achten, hier haben wir bei der EM viel liegen lassen.“ In allen Klassen gibt es eher kleine Felder, so sind nur 13 49er-Boote am Start. Vor drei Jahren gewannen Bildstein/Hussl das damals in Australien ausgetragene Weltcup-Finale, in den beiden darauffolgenden Jahren mussten sie verletzungsbedingt passen.

Im 49erFX zählt das Teilnehmerfeld neun Spitzen-Boote, drei davon kommen aus Österreich. Die OeSV-Damen-Teams sind seit knapp einer Woche in Marseille. „In den bisherigen Trainingstagen haben wir sehr viel ausgetestet“, verriet Laura Schöfegger. Sinn macht die Regatta auch für Tanja Frank. „Wir können hier auch viele Wellen segeln, was sehr gut für uns ist, da wir solche Verhältnisse schon länger nicht mehr hatten“.

OeSV-Aufgebot für Weltcup-Finale Marseille: 470er (David Bargehr/Lukas Mähr, Niko Kampelmühler/Thomas Czajka), 49er (Benjamin Bildstein/David Hussl), 49erFX (Tanja Frank/Lorena Abicht, Angelika Kohlendorfer/Lisa Farthofer, Laura Schöfegger/Anna Boustani), Nacra 17 (Thomas Zajac/Barbara Matz, Laura Farese/Matthäus Zöchling)




Kommentieren