Letztes Update am Mo, 03.06.2019 18:27

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Semenya darf vorläufig wieder kürzere Strecken laufen



Die Südafrikanerin Caster Semenya hat im Streit um erhöhte Hormonwerte einen Teilerfolg errungen. Das Schweizerische Bundesgericht bestätigte Medienberichte, wonach die 28-Jährige bis auf weiteres wieder auf Strecken zwischen 400 und 1.500 Metern antreten darf. Die bereits am Freitag erlassene Anordnung gilt bis zu einer endgültigen Entscheidung durch das Bundesgericht.

Semenyas Anwalt Gregg Nott sagte, das Gericht habe den Leichtathletik-Weltverband (IAAF) angewiesen, die Umsetzung der Regel auszusetzen und sich dazu bis zum 25. Juni zu äußern. Die zweimalige 800-Meter-Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin geht vor dem Bundesgericht gegen eine Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) in Lausanne vor. Er hatte eine Regel des Leichtathletik-Weltverbandes für rechtens erklärt, mit der Testosteron-Limits für Mittelstreckenläuferinnen mit intersexuellen Anlagen festgesetzt werden. Zuletzt hatte Semenya angekündigt, deswegen beim Diamond-League-Meeting in Stanford/USA am 30. Juni über 3.000 Meter anzutreten und nicht über ihre Paradestrecke 800 Meter.

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