Letztes Update am Di, 04.06.2019 15:16

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Preiserhöhung in der Verkehrsverbund Ost-Region mit 1. Juli



Die Fahrkartenpreise in der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) erhöhen sich mit 1. Juli um durchschnittlich zwei Prozent. Davon ausgenommen sind laut einer Aussendung des VOR Jugendtickets, Top-Jugendtickets und sämtliche ausschließlich in der Kernzone Wien gültigen Tickets. Die Preisanpassung für Jahreskarten erfolgt erst im August.

Die Preiserhöhung orientiert sich an der Entwicklung des Verbraucherpreisindex seit der letzten Erhöhung im August 2018. Wie viel für die einzelnen insgesamt 360.000 Verbindungen jeweils zu bezahlen ist, wird derzeit berechnet und ist mit 1. Juli einsehbar. Wer seinen täglichen Arbeitsweg von St. Pölten nach Wien bestreitet, wird künftig jedenfalls mit VOR-Jahreskarte inklusive Kernzone Wien 1.663 Euro auslegen müssen. Allein für Dieselkosten würde dieselbe Person 2.000 Euro aufwenden, wenn sie mit dem Auto unterwegs wäre, rechnete das Unternehmen in seiner Aussendung vor.

Mit den Ticketeinnahmen wird ein Teil des öffentlichen Verkehrs in der Ostregion mitfinanziert. Den größten Teil der Kosten trägt weiterhin die öffentliche Hand in Form der Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland sowie des Bundes. Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut.

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