Letztes Update am Mi, 05.06.2019 12:37

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Gedenkfeiern zum 75. Jahrestag des D-Day haben begonnen



In der südenglischen Stadt Portsmouth haben am Mittwoch die Gedenkfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie begonnen. Die Staats- und Regierungschefs zahlreicher Länder wohnten einem Festakt bei, der an den Aufbruch von rund 150.000 alliierten Soldaten erinnerte, die dann am 6. Juni 1944 in Nordfrankreich in der Normandie landeten.

An der Zeremonie nahmen unter anderen US-Präsident Donald Trump, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, die britische Regierungschefin Theresa May, Königin Elizabeth II. und Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel teil.

Im Rahmen des Festakts wollten 300 britische Veteranen an Bord eines Schiffs von Portsmouth nach Frankreich fahren. Über Carentan in der Normandie sprangen am Mittwochvormittag Fallschirmjäger aus sieben Militärfliegern vom Typ C-47 ab.

Theresa May hat sich davor dem Appell der Queen an US-Präsident Trump zum Festhalten am Bündnis der Westmächte angeschlossen. Laut im Voraus verbreiteten Redeauszügen Mays zu der Gedenkveranstaltung betonte May die Bedeutung der Zusammenarbeit westlicher Länder für Sicherheit und Wohlstand.

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Es sei „wichtiger denn je, dass wir weiterhin dabei zusammenstehen, unsere gemeinsamen Werte und unseren Lebensstil aufrechtzuerhalten“, so May. Die Queen hatte bereits am Montag eine ähnliche Botschaft an Trump gerichtet, der sich in dieser Woche zum Staatsbesuch in Großbritannien aufhält.

Die Landung der Alliierten in der Normandie hatte maßgeblich zur Niederlage Nazi-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg beigetragen. Mehr als 130.000 Soldaten aus den USA, Kanada und Großbritannien landeten damals an fünf Stränden in Nordfrankreich, gut 20.000 weitere Soldaten sprangen mit Fallschirmen über der Region ab. Die Gedenkfeierlichkeiten werden am Donnerstag in Frankreich fortgesetzt.




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