Letztes Update am Fr, 07.06.2019 18:05

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ägyptische Armee tötete mutmaßliche Extremisten am Sinai



Ägyptische Sicherheitskräfte haben acht mutmaßliche Jihadisten getötet. Die Sicherheitskräfte hätten die Verfolgung von islamistischen Kämpfern nach einem tödlichen Angriff auf einen Polizeiposten am Mittwoch fortgesetzt und seien dabei auf weitere „Terroristen“ gestoßen, erklärte das ägyptische Innenministerium am Freitag.

Die Jihadisten hatten sich demnach in einer Olivenplantage südlich von Al-Arish versteckt. Die Sicherheitskräfte hätten das Gelände umstellt und bei einem Schusswechsel acht Kämpfer getötet. Unter anderem seien zwei Sprengstoffgürtel beschlagnahmt worden.

Bei dem Angriff vom Mittwoch auf einen Kontrollposten westlich von Al-Arish waren acht Polizisten getötet worden. Auch fünf islamistische Kämpfer wurden getötet. Zu dem Angriff bekannte sich die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Ägyptische Sicherheitskräfte hatten die Angreifer verfolgt und bereits am Donnerstag 14 Jihadisten getötet.

Auf der Sinai-Halbinsel kämpfen Jihadisten insbesondere des IS gegen die ägyptischen Sicherheitskräfte. Die Armee startete im Februar 2018 die Offensive „Sinai 2018“, um die IS-Miliz von der Halbinsel zu vertreiben. Nach Angaben der Armee wurden seither etwa 650 Jihadisten und 50 Soldaten getötet. Es gibt allerdings keine unabhängigen Zahlen; die Region ist für Journalisten kaum zugänglich.

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