Letztes Update am So, 09.06.2019 05:03

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europa-Forum Wachau von 13. bis 15. Juni in neuem Format



„Europa fit für die Zukunft machen“ lautet das Motto beim Europa-Forum Wachau von 13. bis 15. Juni im Stift Göttweig. Die 24. Auflage findet in einem neuen Format statt. Der Donnerstag dreht sich um Megatrends und beinhaltet Technologie- und Gesundheitsgespräche. Am Freitag und Samstag steht der politische Austausch von Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung wurde von zwei auf drei Tage verlängert. Am Donnerstag sind die Auswirkungen künstlicher Intelligenz und die Chancen der E-Medizin im Gesundheitsbereich Thema. Für Freitagvormittag wurden Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer und Außenminister Alexander Schallenberg als Gäste angekündigt, danach ist eine Keynote von Bestsellerautor Marc Elsberg Ausgangspunkt für weitere politische Diskussionen. Am Nachmittag werden in Arbeitskreisen die Ergebnisse von sechs „Salons“ weiterdiskutiert. Bei diesen Veranstaltungen in ganz Niederösterreich wurden in den vergangenen Monaten Meinungen der Bürger zu aktuellen Entwicklungen eingeholt. Am Samstag werden neben Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein u.a. EU-Kommissar Johannes Hahn, Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher sowie EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani erwartet.

„Wir wollen das Europa Forum Wachau zu einem internationalen Gipfeltreffen der europäischen Zukunft machen“, betonte Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in einer Aussendung. Das Format werde „jünger, offener und breiter sein“. „Die Meinungen der Menschen aus den Gemeinden bekommen durch die Salons beim großen Event in Göttweig eine sehr starke Stimme“, sagte Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP), Präsident des Europa-Forum Wachau.

Mit einem internationale Stipendienprogramm soll die Veranstaltung internationaler und jugendlicher ausgerichtet werden. Durch ein „Erasmus+“-Projekt werden rund 70 Personen aus Frankreich, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn am Forum teilnehmen und mitdiskutieren. Sie erhalten auch im Rahmen des „Young High Flyer Eve“ in der neuen Landesgalerie Niederösterreich in Krems am Donnerstag die Gelegenheit, ihre innovativen Ideen zur Zukunft Europas in einem „Pitch“ zu präsentieren.

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