Letztes Update am Mi, 12.06.2019 17:50

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Haft und Einweisung wegen Missbrauchs für Studentinnenmörder



Mit zehn Jahren Haft und einer Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher hat am Mittwoch ein Prozess um sexuellen Missbrauch einer wehrlosen Person gegen den Wiener Studentinnenmörder Philipp K. geendet. Der 31-Jährige wurde schuldig gesprochen, sich im März 2018 in der Justizanstalt Stein an einem Mithäftling vergangen zu haben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

K. muss dem Opfer 7.000 Euro zahlen. Das Beweisverfahren habe ergeben, dass die Schuld „zweifelsfrei erwiesen“ sei, sagte die Richterin. Der Angeklagte meinte während der Urteilsbegründung: „Ich kann mir das nicht mehr anhören.“ Damit gab es keine weitere Erläuterung der Entscheidung des Schöffensenats. Die Staatsanwaltschaft gab keine Erklärung ab, die Verteidigung meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an. Damit ist das Urteil nicht rechtskräftig.




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