Letztes Update am Do, 13.06.2019 09:13

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Inn-Hochwassersituation weitgehend stabil



Die Hochwassersituation in Tirol ist in der Nacht auf Donnerstag weitgehend stabil geblieben. Aufgrund günstiger Wetterprognosen wurde damit gerechnet, dass die Pegelstände im Laufe des Tages fallen werden, allerdings auf hohem Niveau bleiben, teilte das Land mit. Rund 60 Mal mussten die Feuerwehren in der Nacht ausrücken.

In der Schweiz hatten die Pegel um Mitternacht ihre Spitze erreicht. Donnerstagfrüh waren sie bereits um rund 30 Zentimeter gesunken. Auch in Landeck und Telfs waren die Pegel in der Früh bereits zurückgegangen. In Innsbruck hatte der Inn in der Nacht einen Maximalstand von 6,32 Meter erreicht. Donnerstagfrüh war der Wasserstand um sieben Zentimeter auf 6,25 Meter gesunken.

Der Wasserstand im Unterland bei Schwaz, Brixlegg und Kirchbichl war vorerst noch auf einem hohen Niveau. Dort könnte der Pegel in den kommenden Stunden nochmals moderat ansteigen und das Niveau von Mittwoch erreichen, hieß es.

Laut ZAMG sind am Donnerstag keine Niederschläge mehr zu erwarten. Demnach sollte es zu keiner weiteren Verschärfung der Situation kommen. Die Pegel werden laut Prognose zwar relativ hoch bleiben, jedoch leicht abfallen. In der Nacht war es vor allem im Unterland zu rund 60 Feuerwehreinsätzen gekommen. Hauptproblem dabei waren Wasserschäden in Kellern aufgrund des hohen Grundwasserspiegels.

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Ein Radfahrer, der Mittwochnachmittag bei Sautens (Bezirk Imst) in die hochwasserführende Ötztaler Ache gestürzt und sofort abgetrieben worden war, ist auch am Donnerstagvormittag weiterhin vermisst geblieben. Auch die Identität des Mannes war nach wie vor unklar. „Bei uns ist keine Vermisstenanzeige eingelangt“, sagte ein Sprecher der Polizei zur APA.

Indes war Donnerstagfrüh bei Schwaz eine weitere Suchaktion angelaufen. Im Inn war vermutlich eine leblos treibende Person gesehen worden, berichtete der Polizist. Wasserrettung, Feuerwehr und die Exekutive waren im Einsatz. Nähere Informationen waren zunächst nicht bekannt.




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