Letztes Update am Fr, 14.06.2019 12:08

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wien verzeichnete 2018 erstmals Mindestsicherungs-Rückgang



In Wien ist die Zahl jener Personen, die Mindestsicherung beziehen, 2018 um fünf Prozent zurückgegangen. Das ist das erste Minus seit Einführung der Leistung im Jahr 2011, wie Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) bei der Präsentation des Jahresberichts am Freitag betonte. Besonders stark fiel der Rückgang mit 18 Prozent bei den 19- bis 25-Jährigen aus.

Insgesamt bezogen im Jahresdurchschnitt 142.571 Menschen Wiener Mindestsicherung. Der Gesamtaufwand betrug 659,6 Mio. Euro. Im Jahr 2017 - dem Allzeithoch - waren es 680,6 Mio. Euro gewesen.

In einigen Bereichen hat sich der Trend jedoch nicht umgekehrt: Bei Älteren - also Beziehern über 60 Jahren - stieg die Zahl. Bei den Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten gibt es ebenfalls weiter Zuwächse, wobei das Plus mit zehn Prozent aber geringer ausgefallen ist als 2017, wie es hieß.




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