Letztes Update am Do, 20.06.2019 20:18

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Jubel um „Otello“-Premiere an der Wiener Staatsoper



Mit viel Jubel und langem Schlussapplaus ist am Donnerstagnachmittag die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis „Otello“ an der Wiener Staatsoper zu Ende gegangen. Die inklusive Pause dreistündige Neuproduktion, die letzte Premiere in dieser Staatsopern-Spielzeit, konnte allerdings szenisch nicht überzeugen: Adrian Noble hatte mehr als Arrangeur denn als Regisseur gearbeitet.

Unter dem Dirigat von Myung-Whun Chung gewannen Aleksandrs Antonenko in der Titelpartie und Olga Bezsmertna als Desdemona die größten Sympathien des Publikums. Das in der Pause niedergehende Hagelgewitter konnte der Aufführung nichts anhaben - im Unterschied zum Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker in Schönbrunn, wohin ein Teil des Publikums und wohl auch ein Teil der Musiker im Anschluss aufbrach. Die Wettervorhersage für den weiteren Abend lautet allerdings weiterhin: gewittrig.




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