Letztes Update am Mo, 24.06.2019 07:41

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mindestens 24 Tote nach Einsturz von Rohbau in Kambodscha



Nach dem Einsturz eines Rohbaus in der kambodschanischen Stadt Sihanoukville hat sich die Zahl der Todesopfer nach Regierungsangaben auf mindestens 24 erhöht. Befürchtet wird, dass unter den Trümmern des siebenstöckigen Gebäudes noch weitere Opfer liegen. Zwei Tage nach dem Unglück waren am Montag etwa drei Viertel der Trümmer abgetragen.

Bei den meisten Todesopfern handelt es sich um Bauarbeiter im Alter von 16 bis 48 Jahren. In der Küstenstadt gibt es seit mehreren Jahren einen regelrechten Bauboom. Vor allem für Touristen aus China werden zahlreiche Gebäude in die Höhe gezogen. In Zusammenhang mit dem Unglück wurden vier Menschen in Polizeigewahrsam genommen. Nach Angaben der chinesischen Botschaft handelt es sich um einen Investor aus China und drei weitere Chinesen. Die Behörden ermitteln nun, ob bei dem Bau fahrlässig gehandelt wurde.




Kommentieren