Letztes Update am Mi, 26.06.2019 09:39

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Nordkorea wertet US-Sanktionsausweitung als feindlichen Akt



Nordkorea hat die Ausdehnung der Sanktionen durch die USA als feindlichen Akt und Infragestellung des historischen Gipfels der beiden Länder vor einem Jahr bezeichnet. „All dies spricht eindeutig dafür, dass sich der wilde Traum der USA, uns durch Sanktionen und Druck in die Knie zu zwingen, nicht geändert hat, sondern noch unverhohlener weiter wächst“, sagte ein Sprecher des Außenministeriums.

Er kritisierte laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch Äußerungen von US-Außenminister Mike Pompeo, wonach mehr als 80 Prozent der nordkoreanischen Wirtschaft von Sanktionen betroffen seien. Zugleich beschuldigte der Sprecher die US-Regierung, die Regierung in Pjöngjang in einem Bericht über weltweiten Menschenhandel und Religionsfreiheit verleumdet zu haben.

US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche Sanktionen gegen Nordkorea wegen seines Atom- und Raketenprogramms um ein Jahr verlängert. Bei ihrem ersten Treffen im Juni vor einem Jahr hatten Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un erklärt, sie wollten neue Beziehungen zueinander aufbauen und strebten eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel an. Ein Folgetreffen in Hanoi im Februar blieb jedoch ohne Ergebnisse und wurde vorzeitig abgebrochen.

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