Letztes Update am Mi, 26.06.2019 11:33

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zehn tote Migranten nach Unfall in der Türkei



Bei einem Verkehrsunfall sind in der nordosttürkischen Provinz Edirne zehn Migranten ums Leben gekommen. Die Gendarmerie, die in der Türkei eine paramilitärische Organisation ist, habe versucht, das Fahrzeug zu stoppen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf das Gouverneursamt. Der Fahrer habe versucht, mit dem Wagen zu fliehen.

Er habe dann aber die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und sei in die Mauer eines Ladens gekracht. Mindestens 30 Menschen seien verletzt worden. Zur Nationalität der Opfer gab es zunächst keine Angaben.

Edirne grenzt sowohl an Griechenland als auch an Bulgarien. Immer wieder versuchen Migranten, durch die Türkei in die EU zu gelangen. Eine weitere Route der Menschenschmuggler führt per Boot von der westtürkischen Küste aus zu den nahe gelegenen griechischen Inseln.

Die Türkei hat offiziellen Angaben zufolge mehr als 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Dazu kommen viele Flüchtlinge aus Afghanistan und anderen Ländern.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.




Kommentieren