Letztes Update am Mi, 26.06.2019 14:30

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Extremisten töten sieben Polizisten in Ägypten



Extremisten haben auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten mehrere Kontrollpunkte des Militärs angegriffen und dabei sieben Polizisten getötet. Bei den Schusswechseln seien auch vier Extremisten getötet worden, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit.

Sie hätten die Kontrollpunkte in der Küstenstadt Al-Arisch angegriffen, wo bei einer ähnlichen Attacke vor wenigen Wochen acht Sicherheitskräfte ums Leben gekommen waren. Im Norden des Sinai kommt es immer wieder zu Anschlägen und mitunter tödlich verlaufenden Razzien gegen Extremisten, die sich dort verstecken. Die Anschläge hatten nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Jahr 2013 zugenommen. Mursi war ein führendes Mitglied der Muslimbruderschaft. Er saß seit seinem Sturz durch das Militär im Gefängnis. In der vergangenen Woche starb er überraschend.

Im Nordsinai ist der ägyptische Ableger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) aktiv, der sich mehrfach zu Attacken auf ägyptische Sicherheitskräfte und die christliche Minderheit bekannt hat.




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