Letztes Update am Mi, 26.06.2019 18:18

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zwei Wohnhäuser von Gasexplosion in Wien-Wieden betroffen



Zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte ist es am Mittwochnachmittag nach einer Gasexplosion in Wien-Wieden gekommen. Ein fünfstöckiges Wohnhaus in der Preßgasse stürzte teilweise ein. Der Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr, Christian Feiler, sprach gegenüber der APA von zumindest zehn Verletzten. Vier Personen seien schwer, sechs leicht verletzt worden.

Von der Explosion waren zwei mehrgeschoßige Wohnhäuser betroffen. Mehrere Stockwerke stürzten ein, Augenzeugen berichteten von einem „Riesenloch“ in jedenfalls einem Gebäude. Die Erschütterung war noch in einer Entfernung von mehreren 100 Metern spürbar.

Der Unglücksbereich in der Preßgasse wurde von den Einsatzkräften großräumig abgesperrt. Rund eine Stunde nach dem Unglück war unklar, ob sich noch Personen in den Häusern befinden. Die Einsatzkräfte waren fieberhaft bemüht, das zu klären. In der Margaretenstraße wurde ein Treffpunkt für Angehörige eingerichtet.

Das Unglück - die Polizei und die Berufsfeuerwehr vermuteten übereinstimmend eine Gasexplosion - ereignete sich nach 16.30 Uhr. Zumindest ein Gebäude wurde evakuiert. Polizei, Rettung und Feuerwehr waren jeweils mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an Ort und Stelle. Die Rettung versorgte mit einem Katastrophenzug die Verletzten.

Nach der Gasexplosion wurden zudem mehrere Straßenzüge gesperrt. Betroffen waren die Preßgasse, die Heumühlgasse, die Operngasse ab Karlsplatz und die Margaretenstraße. Die Verbindung zwischen Wiedner Hauptstraße und Wienzeile über die Schleifmühlgasse war befahrbar, berichtete die Polizei auf Twitter.




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