Letztes Update am Do, 27.06.2019 20:21

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Schüsse vor Moschee im französischen Brest - zwei Verletzte



Bei Schüssen vor einer Moschee im nordwestfranzösischen Brest sind zwei Menschen verletzt worden. Die Verletzten schwebten nach dem Vorfall am Donnerstag nicht in Lebensgefahr, teilten die örtlichen Behörden mit. Aus Ermittlerkreisen hieß es, ein Mensch sei am Unterleib und ein anderer am Bein getroffen worden. Der Schütze tötete sich nach Polizeiangaben nach kurzer Flucht selbst.

Die Schüsse waren nach Ermittlerangaben am Nachmittag vor einem muslimischen Gebetshaus im Viertel Pontanézen abgefeuert worden. Der mutmaßliche Schütze flüchtete anschließend mit in einem Auto. Er habe sich später selbst getötet, sagte ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagabend.

Die Hintergründe der Tat waren noch unklar. Unter den Verletzten ist Medienberichten zufolge ein Imam. Das betroffene Viertel der bretonischen Stadt wurde nach dem Vorfall abgeriegelt.

Die Staatsanwaltschaft Paris teilte mit, sie stehe wegen eines möglichen Terror-Hintergrunds der Tat im Kontakt mit der Staatsanwaltschaft von Brest. Der französische Innenminister Christophe Castaner schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, er habe die Präfekten im Land aufgefordert, „die Bewachung von Gebetsstätten im Land zu verstärken“.




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