Letztes Update am Fr, 28.06.2019 13:01

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Inzwischen 43 Tote nach Bergwerkeinsturz im Kongo



Nach dem Einsturz von Teilen eines Bergwerks im Kongo ist die Zahl der Getöteten auf 43 gestiegen. Dies sagte der Gouverneur der Provinz Lualaba im Süden des Landes, Richard Muyej, am Freitag. Zuvor sprach er von 36 Toten. Die Suche nach Überlebenden werde voraussichtlich am Freitagnachmittag eingestellt, sagte Muyej. Teile der Kupfermine in der Provinz Lualaba waren am Donnerstag eingestürzt.

Das Bergwerk wird von der Kamoto Copper Company (KCC) betrieben, einem Tochterunternehmen des Schweizer Rohstoffgiganten Glencore. Glencore zufolge handelt es sich bei den Opfern um Menschen, die in der Mine illegal Kupfer abbauten. Im Durchschnitt würden täglich rund 2.000 Menschen in Bergwerke der Firma KCC rund um Kolwezi in der Provinz Lualaba eindringen. Dies sei ein großes Risiko für die Angestellten, die Ausrüstung und die illegalen Bergarbeiter selbst.

Das zentralafrikanische Land ist reich an Bodenschätzen wie Kupfer und Cobalt. Zu derartigen tödlichen Unfällen in Bergwerken kommt es immer wieder.




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