Letztes Update am Fr, 28.06.2019 16:15

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


AC Milan von Sportgerichtshof aus Europacup ausgeschlossen



Der italienische Spitzenclub AC Milan ist wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play für die kommende Saison aus dem Fußball-Europacup ausgeschlossen worden. Das entschied der Internationale Sportgerichtshof (CAS) am Freitag. Milan hatte in der vergangenen Saison den fünften Platz belegt und wäre für die Europa League spielberechtigt gewesen. Milan hat die Strafe bereits akzeptiert.

Der siebenfache Gewinner der Champions League bzw. des Europacups der Meister war ursprünglich für die Spielzeit 2018/19 von der UEFA wegen eines deutlichen Transferminus in den Jahren zuvor ausgeschlossen worden. Dagegen hatte Milan vor dem CAS Einspruch eingelegt.

Die Lombarden schreiben seit Jahren rote Zahlen, zumal auch der sportliche Erfolg ausbleibt. Seit der Saison 2013/14 hat sich Milan nicht mehr für die Champions League qualifiziert. In der abgelaufenen Spielzeit fehlte ein Punkt, woraufhin der Abschied von Trainer Gennaro Gattuso und Sportdirektor Leonardo bekanntgegeben wurde.

Durch den Ausschluss von Milan übernimmt AS Roma den Platz in der Gruppenphase der Europa League. Torino, das die Serie A auf Rang sieben abgeschlossen hat, spielt in der Qualifikation.

AC Milan akzeptierte in einer Stellungnahme die Strafe, auch wenn es traurig sei, dass die Fans den Club nächste Saison nicht im Europacup sehen können. Es sei die Folge aus den Verfehlungen der vorherigen Club-Führung. „Die Entscheidung wird als Anreiz dienen, die Bemühungen zur Einhaltung des Financial Fair Play zu maximieren“, hieß es in der Mitteilung.




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