Letztes Update am So, 30.06.2019 11:00

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Filmförderungen an Ruzowitzky, Ostrowski und Goiginger



13 neue österreichische Kino-Produktionen werden im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens mit rund vier Mio. Euro Herstellungsfinanzierung gefördert. Unter den sechs Spiel- und sieben Dokumentarfilmen finden sich Projekte von u.a. Stefan Ruzowitzky, Michael Ostrowski, Adrian Goiginger und Philipp Stölzl, teilte der ORF mit.

Die Förderungen wurden im Rahmen zweier Sitzungstermine der Gemeinsamen Kommission von ORF und dem Österreichischen Filminstitut (ÖFI) beschlossen. Oscar-Preisträger Ruzowitzky lässt etwa im Wien des Jahres 1922 in „Sin City“-Manier Murathan Muslu auf Vicky Krieps treffen („Hinterland“), Michael Ostrowski ist in der Komödie „Der Onkel“ sowohl für die Regie verantwortlich als auch an der Seite von Hilde Dalik und Simon Schwarz in der Hauptrolle zu sehen.

Adrian Goiginger widmet sich im Drama „Der Fuchs“ der frühen Lebensgeschichte seines Urgroßvaters und bittet Verena Altenberger, Simon Morzé und Karl Markovics vor die Kamera. Mit Stefan Zweigs „Schachnovelle“ setzt Philipp Stölzl österreichische Literatur mit Birgit Minichmayr, Oliver Masucci und Florian Teichtmeister in Szene. Michael Kreihsl bringt wiederum Stefan Vögels Bühnenstück „Die Niere“ auf die Leinwand. Chris Raiber setzt in seinem Drama „Unter der Haut der Stadt“ ebenfalls auf Verena Altenberger.

Unter den Dokumentarfilmen geht es etwa in „A Boy“s Life“ von Christian Krönes und Florian Weigensamer um die Odyssee eines Achtjährigen vom Ghetto in Kaunas über die Konzentrationslager Auschwitz, Mauthausen und Gunskirchen bis nach Palästina. „Das Glück und die Anderen“ von Evelyne Faye-Horak begleitet Menschen mit Trisomie 21, während Constantin Wulff in „Public Value – Der Wert der Arbeit“ Geschichten jener Menschen erzählt, die von der Arbeiterkammer beraten, unterstützt und vertreten werden.




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