Letztes Update am So, 30.06.2019 14:20

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kräftige Gewitter bringen kommende Woche Abkühlung



Dem heißesten Juni aller Zeiten folgt Abkühlung. Mit Juli-Beginn am Montag kündigt sich laut Meteorologen eine Störung an, die im weiteren Wochenverlauf für teils heftige Gewitter und Regenschauer sorgt und der extremen Hitze in Österreich ein Ende setzt. Am Sonntag kletterten die Temperaturen aber noch einmal kräftig. Am Montag sind in Ostösterreich noch einmal bis zu 38 Grad zu erwarten.

„Die Höchstwerte des Tages haben wir noch nicht erreicht“, hieß es am frühen Sonntagnachmittag bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien. In Weyer in Oberösterreich wurden beispielsweise aber schon 35,6 Grad Celsius gemessen. Ähnlich heiß war es in St. Wolfgang in Salzburg mit 35,2 Grad. In Windischgarsten (OÖ) waren es 34,7 Grad, ebenso an einer Messstelle in Salzburg. In Innsbruck wurden 34 Grad Celsius gemessen. „Grundsätzlich sind diese Werte in Österreich quer verteilt entlang der Alpennordseite. In Wien hatte es auf der Hohen Warte und in der Inneren Stadt jeweils 33,1 Grad. Insgesamt könne man Sonntag am späteren Nachmittag mit Werten um die 36 Grad rechnen, eventuell sogar noch mehr.

Für Montag wurde eine Verlagerung der höchsten Temperaturen Richtung Osten erwartet. Im Wiener Becken oder im nördlichen Burgenland könnten dann eventuell vereinzelt auch 38 Grad Celsius herausschauen. Das sei aber noch nicht abgesichert. „39 oder gar 40 Grad sind nicht zu erwarten“, hieß es bei der ZAMG.

Die Entwicklung der Temperaturen werde vor allem davon abhängen, ab wann Gewitter und Regen einsetzten. Die Störungsannäherung beginnt am Montag von Westen her. In der schwül-heißen, labil geschichteten Luftmasse entstehen in der Folge zwischen dem Bodensee und dem Waldviertel hochreichende Quellwolken und einige, mitunter heftige Gewitter. Dabei frischt auch der Westwind teils sehr böig auf. Frühtemperaturen 16 bis 23 Grad, Höchstwerte 30 bis zu den genannten 38 Grad.

Sehr unbeständig verläuft dann der Dienstag. Phasenweise ist es sonnig, allerdings ziehen auch dichtere Wolken, Regenschauer und Gewitter über Österreich. Am ehesten trocken bleibt es im Nordosten. Nach Südosten zu ist es am Vormittag oft noch sonnig und niederschlagsfrei, hier sind am Nachmittag dann zum Teil heftige Gewitter zu erwarten. Der Wind weht oft mäßig, in der Nähe von Gewittern auch stark auffrischend aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen 16 bis 24 Grad, tagsüber mit 23 bis 30 Grad weniger heiß als zuletzt.

Im Norden, Osten und Südosten scheint am Mittwoch den ganzen Tag lang die Sonne, meist zeigen sich nur hohe Schleierwolken am Himmel. Selbst im Bergland entstehen hier oft nur harmlose Quellwolken. Im Westen und Südwesten hingegen ist es labiler und nach einem sonnigen Start in den Tag steigt hier die Schauer- und Gewitterneigung ab Mittag deutlich an. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Frühtemperaturen: elf bis 18 Grad, Höchstwerte 24 bis 30 Grad.

Am Donnerstag scheint im Norden und Osten verbreitet die Sonne, nur hohe Schleierwolken können den sonnigen Eindruck zeitweise etwas trüben. Auch im Südosten ist es freundlich, hier ziehen in der Früh aber noch ein paar dichte Wolken durch. Generell unbeständiger ist es im Westen und Südwesten. Dort kommt es im Tagesverlauf zu Schauern und Gewittern. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Frühtemperaturen elf bis 18 Grad, Höchstwerte 25 bis 30 Grad. Diese Temperaturbandbreite gilt auch für den Freitag, der weitestgehend störungsfrei und bei strahlendem Sonnenschein das Wochenende einläutet.




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