Letztes Update am Do, 04.07.2019 12:33

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wasserqualität der Kärntner Seen bleibt weiterhin sehr gut



Die Wasserqualität der Kärntner Seen bereitet den Verantwortlichen weiterhin Freude. 24 von insgesamt 41 untersuchten Gewässern erhielten die Bewertung „sehr gut“, sieben davon gelten sogar als ausgezeichnet. Das geht aus dem Kärntner Seenbericht hervor, der am Donnerstag von Umweltlandesrätin Sara Schaar (SPÖ) in Keutschach der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Zu den sieben saubersten Gewässern Kärntens, welche als oligotroph, als sehr nährstoffarm, eingestuft wurden, gehören der Faaker See und der Millstätter See, der Ferlacher Badeteich, der St. Johanner Badesee, der Turracher See und der Weißensee. Ebenfalls in die beste Kategorie aufsteigen konnte 2018 der Magdalenensee. Als schwach mesotroph, also nährstoffarm, wurden 17 Seen klassifiziert. Unter ihnen finden sich der Wörther See, der Ossiacher See, der Keutschacher See, der Klopeiner See und der Längsee.

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Roswitha Fresner von der Umweltabteilung und dem Kärntner Institut für Seenforschung zeigte sich zufrieden: „Im Wesentlichen spiegeln die Kärntner Seen die Großwetterlage wider. Besonders bei höheren Wassertemperaturen laufen Stoffumsetzungsprozesse rascher ab, Schwebealgen entwickeln sich beispielsweise schneller. In seichten Seen tragen auch Nährstoffeinschwemmungen aus dem Umland wie etwa im regenreichen Mai 2018 zur Vermehrung von Algen bei.“ Damit die Qualität so hoch bleibe, gelte es, Belastungen wie Phosphor-, Stickstoff- und Schadstoffeinträge hintanzuhalten, betonte Fresner.




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