Letztes Update am Sa, 06.07.2019 17:54

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Nummer 1 Barty und S. Williams im Wimbledon-Achtelfinale



Die neue Nummer eins der Tennis-Damen, Ashleigh Barty, sowie die frühere Weltranglisten-Erste Serena Williams haben sich am Samstag für das Wimbledon-Achtelfinale qualifiziert. Die Australierin ließ der Britin Harriet Dart beim 6:1,6:1 in nur 53 Minuten keine Chance. Und auch die 23-fache Major-Siegerin Williams hatte gegen die als Nummer 18 gesetzte Deutsche Julia Görges beim 6:3,6:4 wenig Mühe.

Barty trifft nun im Kampf um ein Viertelfinal-Duell mit Williams auf deren Landsfrau Alison Riske, die sich gegen die Schweizerin Belinda Bencic mit 4:6,6:4,6:4 durchsetzte. Bencic vergab dabei im dritten Satz bei einer 3:0-Führung drei Breakbälle zum 4:0. Und die 37-jährige Williams bekommt es mit der Spanierin Carla Suarez Navarro zu tun. Die Nummer 30 des Turniers sorgte mit einem 6:3,6:3 für das Ende des Erfolgslaufs der ungesetzten Lauren Davis (USA).

Während Williams also auch die Wiederholung des Vorjahres-Halbfinales gewann, verabschiedete sich mit Görges die letzte von sieben deutschen Spielerinnen im Einzel schon vor dem Achtelfinale. Ausgeschieden ist auch die Nummer 4 des Damenturniers, Kiki Bertens. Die Niederländerin verlor gegen die Tschechin Barbora Strycova mit 5:7,1:6.

Bei den Herren hat sich Thiem-Bezwinger Sam Querrey mit einem 7:6(3),7:6(8),6:3-Erfolg über John Millman (AUS) für das Achtelfinale qualifiziert. In diesem trifft der US-Amerikaner überraschend auf seinen Landsmann Tennys Sandgren. Letzterer eliminierte den als Nummer 12 gesetzten Fabio Fognini (ITA) mit 6:3,7:6(12),6:3. Für Sandgren ist es sein zweites Major-Achtelfinale nach den Australian Open 2018, als er Dominic Thiem in fünf Sätzen bezwungen hatte.

Rafael Nadal stürmte mit einer furiosen Leistung ins Achtelfinale. Der als Nummer 3 gesetzte French-Open-Champion ließ dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga beim 6:2,6:3,6:2 in nur 108 Minuten keine Chance. Im Achtelfinale trifft Nadal nun auf Daniel Evans (GBR) oder Joao Sousa (POR).

Nadal, der in der 2. Runde vom Australier Nick Kyrgios weit mehr gefordert worden war, hat nun schon insgesamt 51 Matches allein in Wimbledon gewonnen und ist damit mit Tennis-Legende Björn Borg (SWE) gleichgezogen. „Ich habe ein großartiges Match gespielt und heute Nachmittag sehr vieles gut gemacht“, freute sich Nadal. Im Anschluss wollte es Roger Federer dem Spanier gleichtun, der als Nummer 2 gesetzte Schweizer traf auf den Franzosen Lucas Pouille.




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