Letztes Update am Di, 09.07.2019 10:15

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


„Familienfest“ der ÖVP-Regierung kostete 70.000 Euro mehr



Das von der einstigen ÖVP-Regierungsseite initiierte „Familienfest“ am 1. Mai in Schönbrunn hat mehr gekostet als ursprünglich angegeben. Wie die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Frauenministerin Ines Stilling ergab, wurden nicht 231.000 Euro ausgegeben, sondern um 70.000 Euro mehr, berichtete die Gratis-Zeitung „Heute“ am Dienstag. Die zusätzlichen Kosten trug das Kanzleramt.

Das Nachhaltigkeitsministerium, die dem Ministerium unterstellten Bundesgärten und das im Bundeskanzleramt ressortierende Familienministerium hatten am 1. Mai 2019 zu einem Familienfest im Schlosspark Schönbrunn geladen. In einer ersten Anfragebeantwortung an die NEOS gab das einstige Nachhaltigkeitsministerium unter Elisabeth Köstinger (ÖVP) an, selbst 47.000 Euro gezahlt zu haben, den Großteil übernahmen die Österreichischen Bundesgärten mit 184.000 Euro.

Dieser Rechnung widersprach nun Stilling, die derzeit Ministerin für Frauen, Familien und Jugend ist. „Das Bundeskanzleramt, Sektion Familien und Jugend, übernahm Kosten in der Höhe von bis zu 70.000 Euro“, schreibt sie in ihrer Anfragebeantwortung an die NEOS. Insgesamt kostete das „Familienfest“ also rund 301.000 Euro. Diese Ausgaben betrafen laut der Ressortchefin die Umsetzung des Familienprogrammes und des Bühnenprogrammes.

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