Letztes Update am Mo, 15.07.2019 12:22

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kaum Razzien bei Einwanderer-Familien in den USA gemeldet



In den USA fanden die für Sonntag angekündigten Großeinsätze gegen nicht registrierte Migranten offenbar nicht statt. Trump hatte im Juni „Millionen“ Festnahmen mit anschließenden Abschiebungen versprochen. Am Freitag kündigte er Großrazzien für das Wochenende an. Die US-Einwanderungsbehörde ICE plante laut Medienberichten die Festnahme von rund 2.000 nicht registrierten Einwanderern.

ICE-Chef Matthew Albence wollte am Sonntag keine Auskunft über den angekündigten Großeinsatz geben. „Wir führen gezielte Vollzugsmaßnahmen gegen bestimmte Personen durch, deren Abschiebung gerichtlich angeordnet wurde“, sagte Albence im Sender Fox News.

Nach Angaben des New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio fanden in New York bereits am Samstag drei Razzien statt, die jedoch nicht zu Festnahmen führten. Auch in Florida gab es der „Los Angeles Times“ zufolge zwar kleinere Einsätze, aber keine Festnahmen.

Zahlreiche Bürgermeister hatten gegen die angekündigten Razzien protestiert, darunter der Demokrat De Blasio und der republikanische Bürgermeister von Miami, Francis Suarez.




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