Letztes Update am Di, 16.07.2019 11:20

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Brandl im Freiwasser auf Olympia-Distanz nur WM-44.



David Brandl hat am Dienstag im Freiwasserbewerb bei der Schwimm-WM in Gwangju (Südkorea) über die olympische Distanz (10 km) keine überzeugende Leistung geboten. Nach Rang 32 über 5 km landete er mit 3:30 Minuten Rückstand auf den deutschen Sieger Florian Wellenbrock nur auf Platz 44. Er blieb damit weit unter seinen Erwartungen.

„Es hat sich komisch angefühlt. Das war heute gar nicht so mein Rennen, obwohl ich mich sehr darauf gefreut hatte. Es gibt halt Tage, an denen man nicht das abrufen kann, was man sich vorgenommen hat“, rätselte Brandl, der sich im Vorfeld mit einem „mega-guten Tag“ auch ein Olympiaticket zugetraut hatte.

Bei der WM wurden die ersten zehn Olympia-Plätze vergeben, davon war der 32-Jährige aber weit entfernt. „Schade, dass es gerade bei der WM so gelaufen ist. Wir müssen jetzt nach vorne schauen. Der Fokus bleibt ganz klar die Olympiaqualifikation.“ Die letzten 15 Olympiatickets gibt es 2020 in Fukuoka zu holen.

Nach ihrer Drillingsschwester Vasiliki Alexandri im Synchron-Solo-Freibewerb schafften am Dienstag hingegen auch Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri im Duett-Freibewerb den erhofften Einzug ins Finale der Top 12. Mit völlig neuer Choreographie und 86,7667 Punkten landete das Duo auf Rang neun.

„Wir hatten mit ein wenig mehr Punkten gerechnet, weil wir doch ein sehr anspruchsvolles Programm gezeigt haben. Es ist schade, weil wir uns mehr vorgenommen und erhofft hatten“, meinten die Schwestern unisono. Sie sind nun am Donnerstag im Finaleinsatz, ihre Schwester Vasiliki im Einzel schon am Mittwoch.




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