Letztes Update am Mi, 17.07.2019 20:08

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erhebliche Staus nach Lkw-Brand auf A4 - Sperre aufgehoben



Ein Lkw-Brand auf der Ostautobahn (A4) bei Bruck an der Leitha hat am Mittwoch kilometerlange Staus in beide Fahrtrichtungen verursacht. Der Sattelschlepper hatte zwei Baumaschinen geladen, die Rauchsäule sei kilometerweit zu sehen gewesen, so Feuerwehrsprecher Franz Resperger. Die Sperre der A4 Richtung Ungarn wurde aufgehoben. Die Bergung des Sattelschleppers wurde auf die Nacht verschoben.

Das Feuer war aus vorerst unbekannter Ursache ausgebrochen, gegen 13.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Zwei Bagger, die der Lkw geladen hatte, wurden von der Feuerwehr entfernt, berichtete Resperger vom Landeskommando. Der ausgebrannte Sattelschlepper stand am Pannenstreifen, er sollte in den Nachtstunden geborgen werden.

Die A4 war mehrere Stunden lang Richtung Ungarn gesperrt. Es bildeten sich laut einem ÖAMTC-Sprecher mehr als zehn Kilometer Stau. Lenker mussten mit über zweieinhalb Stunden Zeitverlust rechnen. Richtung Wien reichte die Kolonne rund sieben Kilometer zurück. Das Rote Kreuz stand im Versorgungseinsatz und verteilte kalte Getränke an die Fahrzeuginsassen, berichtete Sprecherin Sonja Kellner. Auch auf der Umleitungsstrecke, der B10, kam es zu Verzögerungen.

40 Feuerwehrmitglieder standen bei den Lösch- und Bergungsarbeiten im Einsatz. Laut Resperger waren Diesel und Hydrauliköl ausgeflossen. Die Mittel mussten gebunden werden, weiters müsse die Fahrbahn vor der Freigabe gereinigt werden, sagte der Sprecher. Auch die Gewässeraufsicht war an Ort und Stelle um zu prüfen, ob das Erdreich kontaminiert wurde und eventuell abgetragen werden muss.




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