Letztes Update am Sa, 20.07.2019 20:33

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kantersieg von Austria und Mattersburg im ÖFB-Cup



Von den im Einsatz befindlichen Fußball-Bundesligisten haben am Samstag vorerst drei ihre erste Prüfung im ÖFB-Cup bestanden. Die Austria setzte sich in Köttmannsdorf 9:0 durch, Mattersburg entschied das Burgenland-Derby gegen Pinkafeld sogar 10:0 für sich. St. Pölten reiste mit einem mühsamen 2:1-Sieg aus Gloggnitz ab.

Bei der Austria tat sich Kapitän Alexander Grünwald (30., 49., 67.) mit einem Dreierpack hervor, Dominik Prokop (9., 24.) erzielte zwei Tore. Zudem netzten Christoph Monschein (45.), Tarkan Serbest (53.), Bright Edomwonyi (58.) und Sterling Yateke (83.) für die nur punktuell veränderte Austria von Neo-Trainer Christian Ilzer ein.

Von den neuen Gesichtern in der Startformation gehörte streng genommen eines keiner Neuerwerbung, sondern Rückkehrer Serbest, der in der Vorsaison an Kasimpasa in der Türkei verliehen war. In der Innenverteidigung lief neben Michael Madl Stephan Zwierschitz auf, der von der Admira gekommen war. Beim Kärntner-Liga-Club Köttmannsdorf war die Defensivzentrale der Violetten allerdings nie ernsthaft gefordert. In der Schlussminute hielt Austria-Torhüter Ivan Lucic noch einen Elfmeter.

Mattersburg bog gegen den burgenländischen Landesligisten Pinkafeld schon früh auf die Siegerstraße ein. In der 2. Minute traf Stefan Schimandl mit einem schönen Volley, dann zeigte vor allem Routinier Patrick Bürger (19., 50./Elfmeter, 55., 58.) mit vier Toren seine Goalgetter-Qualitäten. Auch Jano (45.), Andreas Kuen (47.), Marko Kvasina (70.), noch einmal Schimandl (86.) und zum Schluss Christoph Halper (89.) bescherten Coach Franz Ponweiser einen geglückten Pflichtspiel-Einstand.

Knapper ging es hingegen in Gloggnitz zu, wo sich der SKN St. Pölten gegen den Fünftligisten bei teils starkem Regen wahrlich plagte. Aleksandar Vucenovic brachte die „Wölfe“ in der 37. Minute in Führung, der 40-jährige Helmut Prenner, der einst selbst für St. Pölten gespielt hatte, traf nach der Pause zum Ausgleich (58.). Daniel Luxbacher war schließlich mit dem Siegtreffer zur Stelle (72.).

TSV Hartberg schied gegen die Wiener Viktoria von Trainer Toni Polster im Elfmeterschießen aus. Nach 120 Minuten war es 2:2 gestanden, anschließend vergab David Cancola seinen Elfmeter, während die Wiener alle fünf Versuche im Tor unterbrachten. Die Viktoria setzte sich 5:3 durch.

Polster entschied damit das Erstrunden-Trainerduell zweier Ex-Internationaler mit Markus Schopp für sich. In Wien-Brigittenau, wohin die Meidlinger ausweichen mussten, ging Hartberg zwar durch Dario Tadic (29.) in Führung, nach der Pause stellte allerdings Sebastian Leimhofer mit einem Doppelschlag in der 66. und 70. Minute auf 2:1 für die Mannschaft aus der Regionalliga Ost. Relativ prompt gelang den Oststeirern der Ausgleich: Tadic (77.) verwandelte einen umstrittenen Elfmeter.

In der Verlängerung war Hartberg klar spielbestimmend, die Wiener kamen nur noch vereinzelt zu Kontern. Im Elfmeterschießen wurde dann Viktoria-Torhüter Günther Arnberger zum Helden, indem er gleich den ersten Elfmeter für sein Team verwertete und dann gegen Cancola hielt.

Zweitligist FAC setzte sich indes in Vorarlberg gegen den FC Wolfurt mit 3:0 durch. Die Tore erzielten Burak Yilmaz (1.), Marco Sahanek (31.) und Philipp Prosenik (80.).




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