Letztes Update am So, 21.07.2019 15:36

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vier Polen bei Blitzschlag am Großglockner verletzt



Vier Alpinisten aus Polen sind am Samstagabend am Großglockner bei einem Blitzschlag verletzt worden. Nachdem ein Blitz rund 15 Meter unter ihnen eingeschlagen ist, erlitten sie einen Stromschlag und stürzten rund zehn Meter über mäßig steiles Felsgelände ab. Nur hundert Meter unter der Erzherzog-Johann-Hütte zogen sie sich laut Polizei bei dem Sturz Prellungen und Rissquetschwunden zu.

Die Alpinisten befanden sich gegen 21.30 Uhr oberhalb des „Kampele“ am mit einem Stahlseil versicherten Schlussanstieg, als der Blitz einschlug. Die Gruppe, drei Männer und eine Frau, wollte zuvor von der Stüdlhütte über den Normalanstieg in Richtung Erzherzog-Johann-Hütte auf 3.454 Metern Höhe aufsteigen. Plötzlich wurden sie von einem Gewitter überrascht. Plötzlich wurden sie von einem Gewitter überrascht.

Die Bergsteiger setzten zwar einen Notruf ab, aufgrund des starken Gewitters war es aber zu gefährlich, die Gruppe zu bergen. Fünf Bergführer, die sich auf der Hütte befanden, gelangten daher erst zu den Verletzten, als sich das Wetter beruhigte. Sie blieben über Nacht in der Erzherzog-Johann-Hütte und wurden am Sonntag gegen 7.00 Uhr mit dem Rettungshubschrauber bzw. der Rettung ins Lienzer Krankenhaus gebracht.




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