Letztes Update am Mi, 24.07.2019 11:12

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Großbritannien schickt wegen Tanker-Krise Vermittler in Iran



Die britische Regierung hat nach Angaben der Führung in Teheran einen Vermittler ins Land geschickt, um über die Freigabe des vom Iran festgehaltenen britischen Tankers zu verhandeln. Die iranische Regierung solle überzeugt werden, den Tanker wieder freizugeben, teilte das Büro von Ayatollah Ali Khamenei, dem Obersten Führer der Islamischen Republik, mit. Details wurden zunächst nicht bekannt.

Am Freitag hatten die iranischen Revolutionsgarden die unter britischer Flagge fahrende „Stena Impero“ in der Straße von Hormuz gestoppt. Der Tanker sei in einen Unfall mit einem Fischerboot verwickelt gewesen, hatten die iranischen Behörden den Schritt begründet.

Allerdings hatte die Führung in Teheran auch mehrfach mit Vergeltung für die Festsetzung eines iranischen Tankers durch die britische Marine gedroht. Diese hatte Anfang Juli die „Grace 1“ vor Gibraltar aufgebracht. Der Tanker wird mit der Begründung festgehalten, er habe iranisches Öl nach Syrien transportieren wollen und damit gegen EU-Auflagen verstoßen.




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